GOODBYE DRY, ITCHY SKIN // EUCERIN’S #JUCKTMICHNICHT CAMPAIGN

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Heute stelle ich euch eine neue Beauty-Kampagne vor, die mir ganz besonders gut gefällt. Eucerin – ihr kennt die Marke sicher alle aus der Apotheke – hat den #jucktmichnicht Aufruf gestartet und mich gefragt, mit welchen Situationen ich nun gelassener umgehe oder welche Themen mich nicht mehr so aufreiben. Da fielen mir sofort einige Dinge ein, aber vor allem drehte sich das meiste zum Thema Elternsein… dazu mehr in meiner kleinen Kolumne.

Mittlerweile ist es über 4 Jahre her, dass ich zum ersten Mal schwanger geworden bin – der Tag, an dem Rainer und ich erfahren haben, dass wir fortan zu dritt sein werden, hat unser ganzes Leben von jetzt auf gleich verändert. Das erste, was wir nach dem Frauenarztbesuch taten, war uns krank zu melden, nachhause zu gehen, und den ganzen Tag mit Bettdecke bis zur Nasenspitze gezogen zu überlegen, wie es jetzt weitergeht. Zu überwältigt waren wir von den News, um einfach so unter Leute zu gehen und so zu tun, als wäre nichts. Wir kannten uns doch gerade erst knappe sechs Monate! Wir wussten aber sofort, wir wollen dieses kleine Wesen in unserem Leben. Und wollen alles was da kommt, gemeinsam durchziehen. Der Gedanke, dass diese kleine Bohne im schlimmsten Fall in den kommen Wochen ganz von allein wieder gehen könnte, stimmte uns sofort ein wenig traurig (ich war damals erst in der 5.Woche).

Dieser Tag hat wirklich alles verändert. Zwischen mir und Rainer fühlte sich alles plötzlich noch ein wenig enger und verbundener an – wir würden eine kleine Familie sein – komme was wolle. Aber wir wussten eben auch nicht so recht, wie wir es angehen sollten. Wir hatten das ja noch nie gemacht. Ich hatte noch nicht mal eine Freundin oder Bekannte in meinem Freundeskreis, die ein Baby hatte. Rainer hatte da schon ein wenig mehr Erfahrung durch seine besten Freunde, aber die kannte ich ja noch nicht ein mal so gut. Und somit stürzten wir uns zusammen mit dem kleinen Wesen ohne großen Masterplan ins große Abenteuer #Motherhood und #Parenting

Und ein Abenteuer ist es seither wirklich, denn so richtig weiß man ja nie, ob es das richtige ist, was man da tut. Wir wussten nur eines von Anfang an, nämlich, dass wir immer nach unserem Bauchgefühl entscheiden und ein möglichst offenes, liebevolles und freundschaftliches Verhältnis zu unserem Kind haben wollen würden. Wir baten gerne um Ratschlag, bei Leuten, denen wir vertrauten und und die so handelten, wie wir es uns auch vorstellen konnten. Aber es kamen eben auch unzählige Kommentare und Ratschläge, die wir gerne überhört haben.

Komischerweise ist man nämlich sobald man schwanger oder Eltern ist, Freiwild für alle, die ihren Senf zu dem Thema abgeben möchten, fundiert oder nicht. Und mit fundiert meine ich zum größten Teil jene, die selbst kinderlos und nicht schwanger sind. Man muss sich ein ganz schön dickes Fell zulegen, denn die Meinungen werden einem wirklich ungefragt aufs Brot geschmiert. Mal abgesehen von den Blicken, als wir sagten, dass wir uns erst so kurz kennen, schwanger sind und zusammen ziehen würden… gab es rückblickend wirklich schräge Momente: Wildfremde Menschen tatschten mir auf der Straße auf den Bauch oder beurteilten meinen Bauch – „zu klein“, „zu groß“, „Geht es dem Baby wirklich gut?“, „Isst du auch genug?“ Dass ich einfach recht groß bin und ein bisschen weniger Fruchtwasser als normal hatte, wollte man gar nicht erst als Erklärung wissen. Es ging weiter mit der voranschreitenden Schwangerschaft… „Was? Du fliegst/arbeitest noch?“, „Gehst noch aus?“ usw. Mit der Geburt unserer Tochter hörte es natürlich nicht auf und es kamen noch mehr „gut gemeinte“ Ratschläge hinzu. Das blödeste, was wir immer wieder gehört haben, war: „Das Kind muss liegen, nicht ständig auf dem Arm sein oder in der Trage. Kriegt es darin überhaupt Luft? Bei der Hitze? Das arme Kind!“ Und wieder anderen war das Kind zu kalt angezogen. Einmal hat Luca unterwegs ihr Söckchen verloren und wir wurden dafür von ein paar Frauen fast beschimpft, wir würden uns nicht ums Kind kümmern usw.

Was mich aber auch nervte und teilweise ganz schön unter Druck setzte, waren die Fragen zu Lucas Entwicklung oder wie es denn so mit dem Schlafen, Krabbeln, Laufen, aufs Töpfchen gehen usw. läuft. „Schläft Sie denn schon durch?“, „Was, du stillst immer noch? Da kann das ja mit dem Durchschlafen nichts werden“, „Sie schläft noch nicht in einem eigenen Zimmer…?“ „Ihr reist schon so viel, so weit mit einem Baby?“ usw. usf. Ich habe wirklich aufgehört, zu zählen, wie häufig ich alle diese Fragen gehört habe… als wäre das alles ein Wettbewerb! Und natürlich ist auch der Körper der Mama ganz schön häufig Anlass, eigene Meinungen kundzutun. In der Schwangerschaft war ich in den Augen der meisten viel zu schlank (obwohl ich die 87 kg Marke geknackt hatte) und nach der Geburt wird man dann entweder gefeiert oder auseinandergenommen, weil es nicht so schnell mit den letzten 5-10 Kilos „mehr drauf“ geht. Nach der Geburt von Alma war der Bauch plötzlich so schnell wieder weg, dass ich mich fast nicht getraut habe, nach zwei Wochen ein Outfitfoto hochzuladen, damit es meinen Leserinnen nicht eine falsche Message vermittelt. Über all so was muss man also plötzlich nachdenken. Und weil sowieso alles neu, aufregend und anstrengend ist, dauert es eine ganze Weile, bis das sprichwörtliche Fell dick genug ist. Eine gute Strategie ist aber, aktiv dafür zu sorgen, dass öfter andere Themen auf den Tisch kommen.

Nachdem wir im letzten Jahr Nummer zwei auf die Welt gebracht haben und beide Kinder gesund sind und sich toll entwickeln, sehe ich all das oben genannte deutlich gelassener. Ich lasse die Leute reden und ärgere mich eher hinterher über mich selbst, dass ich mal wieder nicht schlagfertig genug war und einen flotten Spruch auf den Lippen hatte. Ich denke nicht, dass wir perfekt sind, oder alles perfekt machen, aber ich finde, wir machen es gut und es funktioniert für uns als Familie die meiste Zeit sehr gut. Wenn es mal nicht funktioniert, dann reden wir drüber und arbeiten gemeinsam an einer Lösung. Notfalls auch noch mal und noch mal. Und wenn wir Hilfe oder einfach ein offenes Ohr brauchen, dann nehmen wir diese auch gerne in Anspruch. Denn auch wir sind in den letzten Monaten ganz schön an unsere Grenzen gestoßen. Alma schläft wirklich nicht gut und hält uns jede Nacht auf Trab. Ich habe seit fünf Monaten nicht länger als zwei Stunden am Stück geschlafen. Stündliches Schreien und Quengeln, wobei wir uns darüber freuen, wenn es nur letzteres ist. Da hätten wir dann wirklich gerne mal nen heißen Tipp, aber den gibt es wohl nicht, denn jedes Baby und Kind ist einfach anders.

Ihr Mamas, Papas und Eltern da draußen, lasst Euch nicht verunsichern. Ihr werdet instinktiv bestimmt viel Gutes tun! Es hat zwar ein bisschen gebraucht, aber ich kann nun sagen, dass mich all das oben Beschriebene zum Glück nicht mehr so juckt.

Und das gilt natürlich auch für meine vom Winter gestresste Haut, die noch vor Wochen an den Schienbeinen spannte und juckte und die trockenen Hände, die so kratzten, dass ich nichts mehr anfassen mochte. Mittlerweile fühlt sich alles ziemlich entspannt, glatt und einfach nur gut an. Da wir demnächst bald unsere Winterklamotten gegen sommerliche Kleidung tauschen, freut mich es sehr, dass sich der Winterschleier schon ein wenig früher von meiner Haut verabschiedet hat.

Am besten hat mir dabei die Creme mit 5% Urea aus der UreaRepair PLUS Range geholfen, die man einfach nach dem Duschen aufträgt. Sie zieht schnell ein, beruhigt die Haut und hinterlässt ein tolles Hautgefühl. Genauso verhält es sich mit der Fußcreme, die wirklich alles sehr geschmeidig macht. Mein Tipp: einmal vorher zur medizinischen Fußpflege gehen und dann täglich eincremen. Das lässt die Füße wirklich jeden Tag tiptop aussehen. Aber eine ausführliche Review zur ganzen Range gibt es hier schon bald!

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Und wer jetzt auch mal testen möchte, der kann auf der Website von Eucerin eine von 480 Produktproben der UreaRepair PLUS Körpercreme 5% gewinnen. Mit ihrem einzigartigen, hautverwandten Repair-PLUS-Komplex spendet und bindet sie intensiv Feuchtigkeit. Ceramide stärken die Hautbarriere, damit die Feuchtigkeit nicht entweichen kann und somit ist Eure
Haut 48h vor Spannungsgefühl und rauer Hautoberfläche geschützt.

 Probiert es mal aus!

Und gibt es etwas das Euch heute nicht mehr juckt? Ich bin gespannt auf Eure Stories!

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– In freundlicher Zusammenarbeit mit Eucerin – 

8 Comments

  1. Anonym Februar 16, 2017 / 9:00 am

    Oh Ari, da fällt es mir wieder ein! Schlafmangel, mein Unwort des Jahres 2007 – unser Kind hat nach 21/2 Jahren die erste Nacht durchgeschlafen, bei jedem Duschen hatte ich ein schreiendes Bündel auf dem Badvorleger liegen und abends sind wir im Stechschritt durch die Wohnung… nichts hat geholfen, nichts. Tragetuch, Fliegergriff, Eltern am Rande des Wahnsinns. Den Kinderwagen hätte ich gar nicht gebraucht, denn darin schrie es auch, als gäbe es kein Morgen. Es geht vorbei, auch wenn man es kaum glauben will; bis dahin viel Kraft!!

    • Ariane Stippa Februar 17, 2017 / 1:04 pm

      Oh, es ist auch mein Unwort. Ich fühle mit dir und genauso ging es uns auch mit allem was du beschrieben hast in den letzten Monaten… aber ich habe noch Hoffnung, dass irgendwann einfach plötzlich aufhört. Mamis und Papas müssen echt ganz schön was leisten….

      Vielen Dank dir für deine Worte und alles Gute für Euch!

    • Ariane Stippa Februar 17, 2017 / 1:02 pm

      Liebe Kathrin, vielen Dank dafür. Ich befürchte Alma ist da schon zu eigenwillig für. Habe es gestern mal vorsichtig versucht. Keine Chance, sie ist da viel zu kräftig für und strampelt sich aus den Armen. :( Dir alles Gute für deine Familie!

  2. Lorelai Februar 17, 2017 / 6:22 pm

    Hast du eine federwiege? Ich habe vier Kinder und das eine hat auch unglaublich schlecht geschlafen. Wir haben die federwiege genau über unser Bett gehängt und mit den Füße immer mal wieder sachte angestupst… so lange die Wiege wippte war sie zufrieden …. (und ansonsten: mich juckt es auch gar nicht mehr was andere Eltern sagen… ich sage gerne: das schlimmste am Elternsein sind die anderen Eltern … *seufz*)

  3. Anja Februar 19, 2017 / 3:05 pm

    Ich finde, du und Rainer könnt ganz schön stolz sein auf eure Beziehung, die trotz kurzer Zeit schon so viel ausgehalten hat und aushält. Mein Mann und ich haben uns häufiger gefragt, ob wir die ganzen Herausforderungen mit unseren zwei Kindern auch geschafft hätten, wenn wir uns vorher nicht so lange (7Jahre) gekannt hätten. Beide Partner müssen ganz schön zurück- und einstecken.
    Ach und die Bemerkungen rund ums Gewicht, Bauch, Kinderpflege und -erziehung jucken mich auch nicht mehr. Wir machen es so, wie wir es für richtig halten und es für uns passt und angesichts von Wohnungs-, Arbeits- und Betreuungssituation passt. Besserwisserei hört auch leider nicht auf. Selbst beim Thema Kindergarten oder Schule (welche Einrichtung? Ganztag oder Halbtag? Wie oft? in welchem Stadtteil?) gibt es Menschen, die es einfach besser wissen. Zumindest treten sie so auf und verunsichern mich erst einmal. Aber ich habe mich damit arrangiert und wenn ich meine Verunsicherung merke, dann sage ich erst recht, dass ich das viel zu allgemein finde oder erkläre, dass das vielleicht bei ihnen so passt, wir aber noch nicht darüber nachgedacht haben. Mittlerweile gehe ich diesen Menschen, die ja leider einen regelrecht verfolgen weil gleichaltrige Kinder, einfach aus dem Weg. Hallo und Tschüss.

    Unser erster Sohn hatte übrings lange mit Koliken zu kämpfen, was ja auch sehr Nerven raubend ist. Aber von einem Tag auf den anderen war es vorbei. Es gibt also doch DEN Tag! Und heute können wir uns kaum noch vorstellen wie es war. Also: Geduld, Geduld, Geduld.

  4. Magdalena Februar 19, 2017 / 3:30 pm

    Aber die anderen Eltern sind auch einer der tollsten Aspekte des Elternseins! Gibt solche und solche, klar, und da habe ich auch einiges schon gehört und gespürt als 27-jährige ach so junge Mama – 27! – mit Kleidergröße 34 – wie kann das denn sein? Da musst du doch hungern?… Doch ich frage mich fast täglich, ob ich jetzt zufällig tollere Frauen und Männer kennen lerne als früher – oder ob wir selbst und sie einfach viel entspannter und besser und toleranter geworden sind durchs Elternsein. Und schöner! Wie du, liebe Ari, die ich dich einmal im ICE Erfurt-Berlin getroffen habe, aber nicht angesprochen, weil mir das nicht liegt – , aber ich fand dich absolut umwerfend, in real. Herzlichsten dank für den ehrlichen Artikel und viele Grüße!

  5. meinemedi April 15, 2017 / 1:46 pm

    Hallo :)
    Ich liebe Eucerin. Das ist eine perfekte Hilfe bei trockener und juckender haut. Ich creme mich immer nach dem Duschen ein, dann fühlt sich meine Haut viel weicher :) Tolle Profdukte!!!

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