SHOPPING // MY FIVE PIECE FRENCH WARDROBE LIST FOR SPRING 2016

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Mittlerweile ist es schon ein alter Hut und einige von Euch haben sicher schon eigene Favoriten für persönliche ’5 Piece French Wardrobe’-Listen herausgesucht, aber ich werde es trotzdem noch mal erklären und Euch von meinem diesjährigen (Shopping)-Vorhaben erzählen. Vor ungefähr fünf Jahren bastelte ich das erste Mal eine Liste mit fünf Dingen, die mein Herz begehrte und die ich unbedingt irgendwann besitzen wollte. Damals standen glaube ich eine Céline Brille, eine schwarze Ps1 und Dicker Boots darauf. Klassische Stücke, die definitiv eine kleine Investition sind, aber die ich heute noch liebe oder tragen würde. Und darum geht’s eigentlich auch bei diesem System. Lieblingsteile zu finden, an denen das Herz hängt und von denen man nicht so schnell gelangweilt sein wird. Diese fünf Stücke dürfen dann gerne auch etwas mehr kosten, denn man verzichtet ja im besten Fall auf weitere Klamotteneinkäufe.

Das sind die Stücke, auf die ich im ersten Halbjahr 2016 sparen möchte…

1. Mohair Sweater | CLOSED

2. Knit “Mercer” Dress | GANNI

3. Striped Silk Blouse | CLOSED

4. Lydia Ring | INA BEISSNER

5. Red “Lauren” Flats | CHLOÉ

Die simplen Looks von Closed haben es mir auch in dieser Saison wieder angetan und die super Qualität der Teile überzeugt mich immer wieder. Die blaue Streifenbluse würde sich perfekt in meine Hemdensammlung einreihen und auch noch mit Babybauch und in der Stillzeit funktionieren. Der Mohair Pulli hat die schönsten Farben und lässt sicher zu leichten Stoffhosen und Jeans Shorts kombinieren. Das Ganni Kleidchen mit ausgestelltem Röckchen ist perfekt für die wärmeren Wintertage oder den Frühling mit Strumpfhose und Boots. Und einer meiner Vorsätze war ja, in dieser Schwangerschaft mehr Kleider zu tragen! Rote Schühchen fehlen mir noch in meiner gesamten Schuhsammlung. Die Chloé Lauren Flats besitze ich bereits in Schwarz und Nude und sie sind meine liebsten flachen Schuhe, die ich von April bis Oktober trage. Und last but not least: wünsche ich mir ein bisschen Bling von meiner liebsten Berliner Schmuckdesignerin Ina Beissner, nämlich den doppelten “Lydia” Ring, der am Finger einfach wunderschön aussieht.

Und hier sind noch mal meine Five Piece French Wardrobe-Regeln, die man natürlich für sich abändern kann:

Die Idee ist, nur fünf neue Teile in einer Saison zu kaufen. Mittlerweile gibt es in der Mode viele Zwischensaisons und Kollektionen wie etwa die Cruise Collection, aber die zähle ich nicht mit. Dann wären wir schnell wieder bei 30 Teilen und mehr im Jahr, ich gehe ungefähr von 10 bis maximal 15 Teilen im Jahr aus. Schön ist, dass man sich vorher genau überlegt, in welche Stücke man investieren möchte und sich so vor Impulskäufen bei Zara, H&M und Co. schützen kann. Das klingt vielleicht etwas hart für den Beginn, aber wenn man bereits eine schöne Basic-Garderobe hat, dann kann man darauf super aufbauen.

Basics, wie T-Shirts und leichte Pullis unter 50 Euro zählen nicht.

Schuhe unter 100 Euro zählen nicht.

Accessoires zählen nicht. Es sei denn, sie kosten über 50 Euro.

Unterwäsche und Socken zählen nicht.

Samples oder Teile, die für Kooperationen notwendig sind, zählen nicht.

Der Rest aber!

Habt Ihr schon mal eine eigene Five Piece French Wardrobe Liste gemacht? Wie hat das Experiment bei Euch funktioniert? Und in welche Teile würdet Ihr in diesem Jahr investieren?

10 Comments

  1. Anja January 6, 2016 / 3:30 pm

    ich habe noch keine five-piece french wardrobe list gemacht, irgendwie muss ich die Sachen live sehen, weil es mir schon öfters passiert ist, dass mir real die Qualität, der Schnitt, etc. dann doch nicht gefallen hat. Grundsätzlich finde ich das Prinzip gut, aber die vielen Ausnahmen – das was nicht zu den five pieces gehört – irritieren mich.Das Prinzip habe ich in dieser Hinsicht noch nicht verstanden, denn ich finde, dass durch sie der schnelle Griff zu hm, zara etc. doch wieder gerechtfertigt bzw, begünstigt wird.

    • jen January 6, 2016 / 11:06 pm

      das sehe ich auch so! Ich finde schon 5 Stücke pro Saison (also 20 Teile im Jahr!) sehr viel, wenn man von Teilen über 150€ ausgeht (manche, wie eine Tasche, wären ja sogar noch teurer). Was “Basic” ist, definiert ja auch jeder anders… und hochwertige “Basics” kosten auch gerne mehr, siehe die überall gelobten Blusen von Equipment (sind das Basics? Oder gehören die zu den 5 Teilen?).

      • Mailis January 7, 2016 / 10:17 am

        die Equipment-Blusen sind für mich keine Basics (steht ja auch oben – alles was über 50€ kostet, gehört nicht dazu). Ich mache auch nur 2 Listen pro Jahr, für Winter und für Sommer + Sales, wo ich immer die letzte Runde der Reduzierungen abwarte, um dann Teile von Acne, Isabel Marant und Equipment zu kaufen. So wie heute das schwarze Teagan Hemdblusenkleid und den Dailon Wickelrock von Marant, was mit -60% auf 158€ und -40% auf 96€ dann schon wieder ok ist.
        Für diesen Sommersaison habe ich bisher nur 2 Teile aufgeschrieben, das nudefarbene Delany-Hemdblusenkleid von Equipment – nach so einem suche ich schon lange; und die schwarzen Christy-Flats von Aquazzura.

        Liebe Grüße!
        Mailis

      • Ariane Stippa January 7, 2016 / 11:53 am

        Liebe Jen, ich habe oben im Text geschrieben, dass ich nur von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter als zwei Hauptsaisons ausgehe sprich 10 bis max. 15 Teile pro Jahr (Ich kann mich ja!) ausgehe. Equipment Blusen sind für mich definitiv keine Basics. Da meine ich zum Beispiel ein Acne T-Shirt aus dem Sale für 30 Euro oder mal was von H&M Trend, wo die Qualität ja auch nicht immer schlecht ist. :)

  2. Aglaja January 6, 2016 / 3:32 pm

    Ich finde die 5-Pieces-Idee sehr gut – lasse viel zu viel Geld bei Zara und trage dann viele der Teile nur wenige Male. Hm. Ganz oben auf meiner Wunschliste stehen die Susanna-Boots von Chloé, aber neben dem Preis stellt sich für mich die Frage, ob man sich an denen nicht rash über sieht.

    • Ariane Stippa January 6, 2016 / 6:24 pm

      Die finde ich auf jeden Fall sehr gut und sie halten sich ja auch schon ein paar Jahre…also haben Klassiker-Potenzial. Ich würde nicht immer danach gehen, ob es andere Leute schon besitzen. Du musst dich ja damit gut fühlen und kannst sie sicher auch anders kombinieren. Aber der Preis ist natürlich deftig. Probier es mal bei Vestiaire oder Rebelle, da habe ich sie ein paar mal für “nur” 450 Euro gesehen.

  3. Sassi January 6, 2016 / 4:28 pm

    In das Kleid bin ich auch so verliebt, aber ich find es schade, dass es nicht schon häufiger die Petit-Größe gibt. Für meine 1,62m wird es mal wieder zu lang sein und vllt sogar bieder aussehen…

    • Ariane Stippa January 6, 2016 / 6:25 pm

      Liebe Sassi, meinst du? Ich finde die Teile fallen eh meist kleiner aus. Ich hätte zum Beispiel eine L bestellt. Aber ich kann dein Problem total verstehen, ich hab es ja genau anders rum. Alles zu kurz!

      • Sassi January 6, 2016 / 9:02 pm

        Hihi, es ist halt nie perfekt ;) Ich hab bisher nur ein Top von Ganni. Ist also nur eine Vermutung. Vllt probiere ich es mal aus, oder warte auf deine Bilder, falls du es dir kaufst. Ich wünsche dir, bzw. euch alles Liebe und freue mich auf weitere Outfitbilder mit wachsender Murmel <3

  4. Neele January 6, 2016 / 4:41 pm

    Liebe Ari,

    erstmal ganz herzlichen Glückwunsch zur zweiten Schwangerschaft!

    Ich habe noch keine French Wardrobe Liste gemacht, aber so etwas ähnliches, nämlich eine Capsule Wardrobe. Hier kauft man auch nur viermal im Jahr etwas Neues und überlegt vorher ganz genau, was das sein soll. Außerdem sortiert man vorher seinen Kleiderschrank aus, nach Dingen, die man wirklich trägt. Vier Wochen habe ich das durchgehalten, dann war meine Shopping- und Schnäppchensucht wieder zu groß. Ich finde beide Ideen aber mega gut und beneide dich um dein Stilgefühl und, dass du nicht ständig schwach wirst so wie ich ;)

    Ganz liebe Grüße aus Freiburg,

    Neele

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