
Wie es immer so ist.. ein wichtiges Event steht an und obwohl man schon tagelang vorher das Traumkleid, hohe Hacken und Klunker vorsorglich parat gelegt hat, merkt man, dass man eigentlich noch gar nicht ready für den großen Auftritt im kurzen Kleidchen und offenen Schuhen ist.
Die letzte Pediküre liegt ein Weilchen zurück und der dunkle Lack, der letztens noch so schön zur kälteren Jahreszeit gepasst hat ist auch halb runter. Die Beine zwar einigermaßen in Form, wirken im Tageslicht plötzlich ein wenig stumpf und sind keineswegs gebräunt. Die sonst so zarte Gesichtshaut spielt pünktlich zwei Tage vor dem Event verrückt und die Nase pellt sich unschön.
So ungefähr stand ich gestern Abend vorm Spiegel und legte kurzentschlossen ein kleines Last-Minute-Beauty-Treatment für den bevorstehenden New Faces Award ein.


Diejenigen unter euch, die mich etwas länger kennen, wissen, dass ich in den Wintermonaten weiß wie eine Wand bin. Eigentlich stört mich das nicht wahnsinnig, aber wenn die Temperaturen draußen wieder etwas milder werden und die Kleidung etwas luftiger, mag ich doch gerne mitmachen und meinen Teint etwas auffrischen. Der nächste Sommerurlaub liegt noch in weiter Ferne und auf’s Solarium verzichte ich gerne, so muss eine andere Lösung her. Mit Selbstbräuner assoziieren sicher viele noch die ersten Versuche mit zarten 15 Jahren im Badezimmer der Eltern und orange gefärbten Handflächen oder verfärbten Bettlaken. Selbstbräunen geht aber auch anders.
Nach ein paar Fehltritten mit diversen günstigen Cremes und Sprays aus der Drogerie habe ich letzten Frühling meinen Liebling gefunden: Ich benutze jetzt wieder regelmäßig bis zum Sommer meine Clarins Delicious Self Tanning Cream mit Kakaobutter. Sie fühlt sich an wie Schokopudding und lässt sich super auf der Haut verteilen. Für ein gleichmäßiges Ergebnis sollte man wie bei allen anderen Selbstbräunern die Haut vorher peelen und an trockenen Stellen besonders gut eincremen. Da die Creme getönt ist, sieht man genau, wo man sie bereits aufgetragen hat. Nach 10 Minuten sollte eigentlich alles eingezogen und trocken sein und man könnte sich anziehen. Ich warte jedoch immer ein bisschen länger oder ziehe nur einen Morgenmantel drüber und koche mir in der Zwischenzeit einen Kaffee.
Nach wenigen Stunden wird man bereits mit einem tollen gleichmäßigen, goldigen Glow belohnt, der gar nicht orangestichig aussieht. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dieser Selbstbräuner riecht nicht. Aber ich kann sagen, dass er nicht so sehr müffelt wie alle anderen, die ich bereits getestet habe. Zumindest beim Auftragen duftet die Creme lecker nach Kakao und Karamell. Um die Bräune halbwegs zu halten, trage ich sie alle sieben Tage auf - meistens Sonntags.
Seite 1 von 6